Tuchmuster

Tuchmuster, gewoben, 18. Jahrhundert, D-Monschau. Stiftung Scheibler-Museum Rotes Haus, D-Monschau, Tuchmuster 2384 (MSInventar 43)
Text aus Musterbuch

Tuchmuster, gewoben, 18. Jahrhundert, D-Monschau. Stiftung Scheibler- Museum Rotes Haus, D-Monschau, Tuchmuster 2384 (MS-Inventar 43)

Die Rückseite dieses Tuchmusters ist aus Merinowolle, die Oberseite aus Muschelseide. Es hat grosse Ähnlichkeit mit dem gewobenen Fragment aus dem Natural History Museum in London (MS-Inventar 17).

Dieses Tuchmuster 2384 ist Teil des Musterbuchs der Feinen Gewandschaft von 1813 in Monschau, einer ehemaligen Textilstadt südlich von Aachen, die für ihre hochwertigen Tuche berühmt war. Dass die Firma Scheibler auch mit Muschelseide experimentiert hat, war lange unbekannt. Das Musterbuch ist glücklicherweise vollständig erhalten. Mehr über den abenteurlichen Weg zur Entdeckung dieses Musters findet sich in Historische Aspekte → Neuzeit → Produktion und Handel → Deutschland, und ausführlicher im Jahrbuch 2013, Das Monschauer Land (Maeder 2013).

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Quellen:
Campi 2004, Flore 2005