Restauro


Negli ultimi anni, i primi esemplari in bisso marino sono stati restaurati. Al restauro, sono seguite inoltre delle considerazioni in merito alla conservazione e presentazione di tali esemplari.


Fibre antiche di bisso: analisi

Nel 1999, Denise Montegut esaminava al Conservation Center of the Institute of Fine Arts, New York University, fibre di bisso datate di più di 100 anni. Venivano dal Department of Invertebrates, American Museum of Natural History, New York (Jay Collection, number 27709, raccolta 1880). I risultati ottenuti sono stati di notevole importanza, dal momento che le fibre sono state conservate in un ambiente museale, conseguendo quindi un dato importante circa il loro processo di invecchiamento.
Montegut_1999 (pdf, 1.5 MB)



Sezione trasversale di fibra: procedimento


Il metodo della piastra metallica - stato nella modalità sviluppata nel 2002 dalla EMPA a San Gallo - viene utilizzato per il processo di sezione trasversale della fibra. È facile, veloce e richiede l’impiego di poche fibre.
Procedimento in francese:
AnalyseF-EMPA (pdf, 456.5 KB)



Restauro di un guanto

Nel 2004, un guanto in bisso marino è stato pulito e restaurato presso l’Anthropology Conservation Laboratory, National Museum of Natural History, Smithsonian Institution di Washington. Nella relazione Silk from the Sea: A Mussel Fiber Glove si parla inoltre della conservazione di reperti in bisso marino.


Restauro di calze e criteri per la relativa conservazione e presentazione in una mostra

Nel 2004 Eva Jordan-Fahrbach, conservatrice tessile presso l'Anton Ulrich-Museum Braunschweig, ha condotto l'analisi e il restauro di calze in bisso marino:
«Die Einbettung einer einzelnen Faser in Kunstharz zeigte den elliptischen Querschnitt der Muschelseide, wie keine andere natürliche Faser ihn ausweist. Nach einer ersten mechanischen Reinigung mit Hilfe eines Mikrosaugers wurden verbleibende Verschmutzungen mit speziell angefertigten „Groomsticks“ entfernt. Rollt man diese mit Acrylharzkleber beschichteten Wattestäbchen über das Objekt, so bleiben Schmutzpartikel an ihnen haften. Die zahlreichen Mottenlöcher wurden anschliessend mit kleinen Gestricken aus eingefärbter Seide unterlegt.

Dringend notwendig sind Grundlagen für die langfristige Aufbewahrung der Objekte. Grösster Schädling ist die Motte. Regelmässige, möglichst halbjährliche Kontrollen auf Mottenbefall sind unabdingbar – oder zumindest im Frühjahr, wenn die Motten fliegen. Zum Schutz eignen sich Nelkenöl oder Lavendelsäckchen in den Kästen oder Schubladen sowie im Raum angebrachte Pheromonfallen. Dabei dürfen die Öle keinen direkten Kontakt mit den Objekten haben. Die Textilien müssen liegend im Dunkeln gelagert werden, ohne Belastung, da Bruchkanten gefährdete Stellen sind. Als Polster und Abdeckung kommt Baumwolle nur dann in Frage, wenn die Luftfeuchtigkeit konstant bei 50% oder tiefer liegt. Bei höherer relativer Luftfeuchtigkeit sollte nur Polyester als Vlies oder Gewebe verwendet werden, weil es extrem wenig Feuchtigkeit bindet und so einer möglichen Schimmelbildung vorbeugt.

Auch bei der Ausstellungspräsentation sollten relative Luftfeuchtigkeitswerte von ca. 50% möglichst konstant eingehalten werden. Das stete Quellen und Schrumpfen infolge häufiger Schwankungen führt ebenso wie eine zu starke Beleuchtung zum Verlust der inneren Festigkeit, so dass die Fasern schneller altern. Lichtstärken von 50 Lux sollten nicht überschritten werden. Doppelt liegende Objekte (Handschuhe, Strümpfe) dürfen nicht unnötig gequetscht und somit nicht in Bilderrahmen gepresst werden. Bei Temperaturschwankungen können sich auf der kalten Glasoberfläche geringste Feuchtigkeitsmengen niederschlagen, welche die Alterung beschleunigen.»
(Jordan-Fahrbach 2004)