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Das Glück der Buchstaben... Neapel 18. Jh.
Das Glück der Buchstaben...
Neapel 18. Jh.
Felicitas Maeder
Projekt Muschelseide
Naturhistorisches Museum
Augustinergasse 2, CH-4001 Basel
e-mail: felicitas.maeder(at)muschelseide.ch

Geboren 1946 in St.Gallen. Schulen in Teufen AR und St. Gallen, Sprachschulen in Paris, London und Bologna. Weiterbildung in Kulturmanagement. Verwaltungsarbeit in verschiedenen kirchlichen, sozialwissenschaftlichen und kulturellen Institutionen, zuletzt in einem interdisziplinären Lehr- und Forschungsprogramm an der Universität Basel.
Engagement im Kultur- und Umweltbereich.
Seit 1998 ehrenamtliche Mitarbeiterin am Naturhistorischen Museum Basel und Initiantin des Projekts Muschelseide.
2012 Ehrendoktorin der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel.


Wie kam ich auf das Thema Muschelseide?

Von Theo Angelopoulos, dem grossen griechischen Filmemacher, stammt der Satz: «Manchmal habe ich den Eindruck, dass ein Thema sich auf wundersame Weise einen Menschen sucht und nicht der Mensch das Thema. Man wacht eines Morgens auf, und eine Idee hat sich im Kopf festgesetzt, die wie ein beharrlicher Vogel darin herumschwirrt. Das wird zur fixen Idee, und der Vogel kommt immer wieder, bis sich daraus eine richtige Geschichte entwickelt hat.»

So ist es. Die Muschelseide hat mich gefunden, sie wurde zur fixen Idee und die Geschichte entwickelte sich, langsam, beharrlich, mit Rückschlägen und Umwegen, aber auch mit vielen glücklichen Zufällen, und mit unendlich vielen guten Begegnungen.

In Sachen Muschelseide bin ich Autodidaktin. Ein paar Eigenschaften, die mir dabei zugute kommen: Ich bin neugierig und begeisterungsfähig, ich mag kuriose Dinge und Assoziationen, Bücher und Bibliotheken allgemein, Archive und Antiquariate, überhaupt alles, was mit Schrift zu tun hat. Ich bewundere altes Handwerk und die Liebe und Geduld, mit der es ausgeübt wird. Ich liebe das Meer und die Menschen in Italien und überall dort, wo ich Spuren der Muschelseide finde. Ich reise gerne, am liebsten mit Bahn und Schiff. Hartnäckig kann ich auch sein, wenn's drauf ankommt. Und nicht zuletzt: Ich halte es mit René Descartes: «Zweifel ist der Weisheit Anfang». Kein schlechter Leitsatz, meine ich, für ein Thema, das so tief in der Mythologie wurzelt.

Das Resultat sehen Sie hier: www.muschelseide.ch.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen auf der Entdeckungsreise.